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Freitag, 2. November 2018

Traum, 40%, Mantel, Jobs, Freiraum, Lotto und Grau

Seltsamer Traum, ich hatte im Traum einen missglückten Sexversuch mit einem schwulen Freund, keine Ahnung was sich mein schlafendes ich dabei dachte, wach würde ich das niemals versuchen. Gestern langer Tag, aber nicht langweilig, morgens fachliche Gespräche, nachmittags ein Kundengespräch nach dem anderem. Gut verkauft, um nicht zu sagen gestern schon fast das Minimum für die Woche geschafft, an einem statt drei Tagen. Liegt jetzt aber sicher auch an den 40 % Rabatt, da kaufen die Leute mehr. Vielleicht nehme ich mir noch einen Wintermantel mit aus dem Laden, meine Mutter würde es freuen, denn sie versuchte die letzten 2 Jahre immer wieder mir einen Mantel anzudrehen, denn sie mochte meinen Mantel nicht. Komisch, dass ich nach ihrem Tod die Sachen nicht mehr so sehr ablehne wie vorher. Heute nur einen Job in Kreuzberg, das finde ich fast entspannend, zwischen den Jobs zu wechseln und rum zufahren ist doch sehr stressig. Heute wieder kein Hund für mich, ich vermisse den Hund, habe ihn sicher 2 Wochen nicht gesehen und gestreichelt. Ich hoffe, ich sehe den Hund am Sonntag. Tabak ist alle und ich rauche seltsamen Mentholtabak der mir vor Ewigkeiten mal geschenkt wurde. Putzen müsste ich und einkaufen, aber keine Zeit und keine Lust. Die Miete und das Monatsticket ist bezahlt und es gibt noch Freiraum auf meinem Konto, diesen Monat sollte es nicht so schlimm werden. Lotto gespielt, denn die 90 Millionen im Eurojackpot interessieren mich schon. Ich hatte zuletzt mit meiner Mutter um den Jackpot gespielt, aber nur 10 Euro gewonnen. Gestern einen verpassten, unbekannten Anruf auf meinem Handy, sowas mag ich ja gar nicht, ich überlege dann immer viel zu lange, wer das wohl war. Berlin grüßt grau, bei aktuell 19 Grad bei offenen Fenster im Wohnzimmer. Auf in den Tag, tapfer weitermachen, was uns nicht umbringt, macht uns stark.

Irgendwie

Guten Morgen. Ganz gut geschlafen. Gestern auf 180 gewesen, heute schon etwas ruhiger. Nach der Arbeit noch einkaufen gewesen und dann später fast eine Stunde in die Badewanne. Die Badewanne hat geholfen. Früh ins Bett und ausreichend geschlafen, denn heute wartet ein 11 Stunden Tag. Keine Ahnung wie ich das überleben soll, einfach weiter machen. Habe Angst meinen Job zu verlieren, dabei gibt es derzeit keine Anzeichen. November, mein Geburtsmonat, mein Geburtstag ist bald, doch sie wird nicht mit mir feiern. Ich hatte oft versucht meine Mutter von meinem Geburtstag auszuschließen, aber meistens gewann sie. Jetzt habe ich gewonnen, für immer, Freude kommt dabei nicht auf. Werde an meinen Geburtstag wohl arbeiten, aber vielleicht vorher mit meinem Bruder frühstücken. Das Jobcenter hat geschrieben, alles bewilligt für das nächste halbe Jahr, jetzt muss ich nur noch meinen Berlinpass verlängern. Das Leben geht einfach weiter, ohne Sie. Nur die ganzen Dinge erinnern an sie. Ab unter die Dusche, auf in den Tag. Wird schon alles werden, irgendwie.
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