Dunkelheit, Zeit, Teetasse, Kleidung und Rhythmus
Früher, dunkler Morgen und kaum Zeit, denn genau genommen hätte ich heute früher aufstehen müssen, aber mein Bett war magnetisch. Die Freizeit zwischen der Dienstagabendschicht und Mittwochfrüh da sein ist einfach zu kurz. Gut dass das nicht die Regel ist, denn eigentlich würde es regulär reichen heute um 11 da zu sein. Aber heute kommt hoher Besuch vom Land Berlin und ich hatte letztes Jahr geschrien, ich will dabei sein. Also selbst schuld. Ich trinke Kaffee aus ihrer Teetasse, eine große grün geringelte Tasse, die jetzt mir gehört. Seltsam, sehe ich diese Tasse, denke ich an Früchtetee und an sie. Heute Nacht mehrfach so gelegen, dass mir die linke Hand eingeschlafen ist, zum Glück lässt sich die Hand durch ordentliches Schütteln wieder erwecken. Gestern war ok, deutlich angenehmer mit Kollegin zu arbeiten, wir hatten gestern beide eine Beratung. Mein Unterleib ist überfällig, aber wer keinen Sex hat, kann auch nicht schwanger sein. Ich trage Sachen aus dem Laden, diese Quelle für kostenlose Kleidung in meiner Größe versiebt jetzt. Ich werde niemals zur Konkurrenz in Berlin gehen und dort kaufen, aber gut für das nächste Jahr oder länger, werde ich keine neue Kleidung mehr brauchen. Gestern Abend in der Badewanne gewesen, heute nur kurz duschen. Mal sehen wie der Besuch heute wird, mittags habe ich noch eine Beratung. Auf in den Tag, auf das bald ein Arbeits-Rhythmus entsteht.
NBerlin - 9. Jan, 08:46