Frei, Labberladen, Gran Canaria, Urlaub und Poster
Guten Morgen, ich kann noch gar nicht fassen, dass ich heute freihabe. Irgendwie fühle ich mich gehetzt, obwohl nichts mich hetzt. 10 Stunden geschlafen und trotzdem zerknirscht aus der Wäsche gucken. Gestern nicht mehr zum Einkaufen gekommen, denn eine Kundin blieb bis fast 20 Uhr im Laden, gut sie hat auch ganz ordentlich gekauft und war eine angenehme Gesprächspartnerin. Irgendwie ist der Laden meiner Mutter auch ein Labberladen, viele kommen zum Reden. Ist wohl ein gutes Zeichen, dass diese Menschen auch mich gerne voll labern, ich scheine als Nachfolgerin akzeptiert zu sein, nur leider bezahlt das nicht meine Rechnungen. Ich möchte nicht nach Gran Canaria, alles dort erinnert an sie, keine Ahnung, ob ich jemals wieder freiwillig dort Urlaub machen werde. Arbeit 1 war gestern sehr angenehm, mit der Lieblingskollegin philosophiert. Extra-Urlaub bekommen, denn beim Tod eines nahen Familienmitglieds stehen einen 2 Tage zu. Eigentlich ein Witz denn wer ist in 2 Tagen mit so einem Verlust fertig? Die Sonne scheint, meine Vögel singen ein Lied und Brötchen und Muffins warten zum Frühstück. An mein neues Van Gogh Poster habe ich mich nicht noch nicht gewöhnt, aber wie ich gerade gelesen habe steht es für Erwachen und Hoffnung, sehr passend, dass kann ich gebrauchen. Auf in den Tag, heute Wunschprogramm.
NBerlin - 21. Okt, 13:12