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Gesund, Gottesdienst, Badewanne, Alkohol und Erbe

Guten Morgen! Wieder grüßt ein grauer kalter Tag, aber ich durfte ausschlafen. Aufräumen muss ich, einkaufen und zur Post, aber erstmal einen Kaffee. Die linke Schulter tut weniger weh und der Magen ist auch ruhig. Alles besser derzeit, ich fühle mich fast wie eine gesunde Frau. Es gibt soviel zu tun, aber vorerst langsam. Die Vögel singen. Gestern der Gottesdienst war grenzwertig für mich, ich weiß nicht, warum mich Kirchen so emotional machen. Es wurde viel gesungen, aber ich kannte fast keins der Lieder und Kerzen entzündet. Ich habe eine Kerze für meine Mutter entzündet und eine weitere für meine verstorbenen Klienten. Ganz schön viele Tode in diesem Jahr. Vielleicht ganz gut, wenn 2018 endet, es sind genug Tote dieses Jahr. Ich habe mir gestern ihre Geburtsurkunde kopiert, aber auch ich kann ihren Vater nicht finden. Vielleicht ist er auch schon tot. Ansonsten gestern den Hund gekrault und geschlafen, abends gab es Burger und mein Magen hat mitgemacht. Die Badewanne zum Abend ist derzeit Pflicht, ich habe das Gefühl sie bringt mir große Linderung. Zum Glück habe ich eine Badewanne. Alkohol sollte ich mit dem neuen Medikament nur mit großer Vorsicht genießen, denn wie ich die letzte Woche feststellen durfte reicht derzeit ein Bier und ich bin angetrunken. Mein Geburtstagsblumenstrauß ist vergammelt, mit über 40 redet man wohl besser nicht mehr über das Alter. Gestern hat es mein Stiefvater wieder gebracht mich Gabriele zu nennen, aber ich bin Nadine, Gabriele ist in Gran Canaria. Wir haben gestern ihre Scheidungsurkunde gefunden, ein fehlendes Dokument für den Erbschein, erst habe ich mich gefreut, dann wieder nicht, denn das heißt, dass mein Stiefvater und ich uns bald mit dem Erbe auseinandersetzten müssen. Davor habe ich Angst. Auf in den Tag, auf das gesundheitlich alles so beschwerdefrei wie jetzt bleibt.
rosenherz - 27. Nov, 07:11

Ich habe den Überblick verloren. Wieviele Todesfälle waren es heuer?

NBerlin - 27. Nov, 12:33

Für mich waren es zwei Klienten, eine Oma aus der Familie die ich kaum kannte und meine Mutter. Glaubt man der Pfarrerin aus Kreuzberg waren es noch 10-20 mehr.
zuckerwattewolkenmond - 27. Nov, 12:56

Ich wünsche

dir, daß es bald wieder etwas entspannter für dich wird. Wir sind übrigens heute noch dabei, den Nachlaß von meinem Vater auszusortieren (hauptsächlich Bücher), und das nach inzwischen fast zehn Jahren. Irgendwie tauchen immer neue Kisten auf.

NBerlin - 27. Nov, 13:29

Danke Dir! Das steht mir auch bevor, ich hoffe es dauert keine 10 Jahre. Bei ihr sind es hauptsächlich Klamotten, damit könnte man einen ganzen Bezirk einkleiden. Aber auch Bücher und vielen anderen Kram hatte sie reichlich, wobei die Bücher wohl bleiben dürfen.
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